OpenStreetMap (OSM)

Nebenbei betaetigen wir uns auf unserer Reise als Kartographen. Eines unserer Abschiedsgeschenke war ein GPS-Tracker, mit dem man die Wege, die man zuruecklegt, genau aufzeichnen kann.

Es gibt ein recht ambitioniertes Projekt namens OpenStreetMap, das sich zum Ziel gesetzt hat, aehnlich wie es Wikipedia fuer “freies” Wissen ist, eine “freie” Weltkarte zu erstellen. Kartographische Daten sind bis jetzt hauptsaechlich nur sehr teuer erwerbbar. Wenn man z.B. fuer unseren GPS-Tracker eine Karte von Neuseeland haben will (weil von Haus aus nur Westeuropa dabei ist), kostet das beim Hersteller ein paar hundert Euro. Die Version von OpenStreetMap hingegen konnten wir kostenlos herunterladen und installieren.

Wie ist es moeglich, dass das nichts kostet und noch dazu legal ist? Die Zauberwoerter dazu heissen Crowdsourcing und Creative Commons: Die Daten der OpenStreetMap kann jeder anschauen und auch weiterverwenden. Zusaetzlich kann sie aber auch jeder bearbeiten und erweitern! Durch viele einzelne – wenn auch noch so kleine – Beitraege waechst die Karte weiter. Und jeder, der etwas beitraegt, erklaert sich dazu bereit, dass sein Beitrag weiterverarbeitet und -verbreitet werden darf.

Viele Staedte sind in der OpenStreetMap bereits sehr genau kartographiert, so auch Auckland, wie das Beispiel unten zeigt. Auf dem Land schaut das schon wieder anders aus. Wir werden auf unserer Reise ins neuseelaendische Hinterland sicher den einen oder anderen Weg zur OpenStreetMap beitragen.


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Auf unserer Seite gibt es auch ein paar Outdoor-Elektronik-Empfehlungen, vielleicht ist da fuer den einen oder anderen etwas dabei.