Mallorca

Ende Oktober 2011 haben wir uns eine Woche Mallorca gegönnt. Man kann die Insel in der Nebensaison nicht genug empfehlen. Wir haben uns im nördlichen Landesinneren in einer einsamen Finca auf ca. 5000m2 Grund eingenistet. Mit dem Mietauto erkunden wir die Insel, klappern die Ortschaften ab und besuchen die Wochenmärkte.

img_2502

Beeindruckend war der Ausflug zum Cap Formentor entlang der Steilküste.

img_2522

Auf Mallorca gibt es viele Klöster, darunter eines in der Nähe von Petra, die eine Marienstatue aus dem 8. Jhdt. ihr Eigen nennt. Eine Wanderung auf den Puig de Maria bei Pollenca haben wir unternommen. Oben gibt es auch ein Kloster und einen wunderbaren Ausblick auf die Steilküste im Norden. Für die, die’s gerne einfach mögen: In den Klöstern kann man übrigens ziemlich günstig übernachten.

img_2699

Hier noch weitere sehenswerte Fotos:

10. Tiroler Firmenlauf

Am 17. September fand der Tiroler Firmenlauf in Innsbruck statt. Die 5km bin ich in 28 Minuten und 30 Sekunden gelaufen und bin damit als 882ter durchs Ziel ;-) .

Schätze, wir sind auch kommendes Jahr wieder dabei!

www.tirolerfirmenlauf.at


Running route 1256648 – powered by Runmap



Posted from Innsbruck, Tirol, Austria.

Laufrunde Kössen

Den Sommer über konnt ich mich einige Male aufraffen und bin laufen gegangen. Durch den bevorstehenden Tiroler Firmenlauf bleibt mir eh nix über, als ein bisserl zu trainieren ;-) .


Running route 1091131 – powered by Runmap 



Posted from Kössen, Tirol, Austria.

Kaiserbachtal

Endlich wieder unterwegs. Mit dem guten alten Marin von Kössen ins Kaiserbachtal gefahren, dann zu Fuss weiter eine Runde über Stripsenjoch und Feldberg.
Schön war’s!

Stripsenjoch


Bike route 992291 – powered by Bikemap 

Hike route 992353 – powered by Wandermap 

Kahlschlag bei den Bundesbahnen

Die heutige Schlagzeile betreffend die weitere Reduzierung von Nebenlinien bei den ÖBB erinnert mich an eine Dokumentation über die Auswirkungen der Globalisierung in Neuseeland.

Mitte der 80er Jahre begann in Neuseeland eine bis dahin beispiellose Deregulierungs- und Privatisierungsaktion. Das sogenannte Neuseeland-Experiment brachte für Spekulanten satte Profite, während die Bürger bald die negativen Auswirkungen tragen mussten.

Diese Privatisierungen endeten in einem Desaster, darunter ein sechswöchiger Stromausfall 1998 in Auckland. Und weiter:

Ein weiteres Beispiel für das Versagen des freien Marktes zeichnete sich im Laufe der Jahre bei der privatisierten Eisenbahn ab. Weil Service und Angebot zunehmend schlechter wurden, musste sich der Staat wieder einmischen.

Im Klartext: Die privatisierten Bahnen Neuseelands machten bereits vor Jahren durch, was sich jetzt bei uns anbahnt: Nebenstrecken wurden aufgelassen, beim Service wurde gespart, Hauptsache die Rendite stimmt. Was der Staat zuerst verscherbelt hatte, musste er Jahre später wieder viel zu überteuert und runtergewirtschaftet wieder zurückkaufen.

Ich empfehle den ÖBB-Consultern einen Blick auf kino.to, um sich diese Dokumentation anzuschauen.

Wer die Doku gerne sehen möchte, schreibt einfach einen Kommentar, ich werde euch dann weiterhelfen.

Von Oberndorf in Tirol über Rettenberg und Gieringer Weiher nach Kitzbühel

Nach Programmierüberdosis aufgebrochen und den Weg von Oberndorf nach Kitzbühel zu Fuss durch den Schnee gestapft. Sehr schöner Fleck ist der Rettenberg in Bichlach. Rundumblick.

Rettenberg

Über den Rettenberg rüber kommt man zu einem Bauernhaus mit wie es aussieht einer Einkehr für Jakobsweggeher. Obwohl laut Jakobsweg-Internet-Informationen da kein Jakobsweg ist. Auch interessant. Von dort bin ich dann weiter zum Gieringer Weiher und dann weiter nach Kitzbühel.

Kitzbühel — Wilder Kaiser

In Kitzbühel dann eingekehrt auf eine Pizza im Centro, Essen gut — Wiener Schnösel in Lederhosen mit weißem iPhone eher weniger.

Merke: Am Sonntag fährt kein Bus von Kitzbühel zurück nach Oberndorf.

Insgesamt fast 12km sehr erholsame Wanderung.


Wanderroute 771283 – powered by Wandermap 

Pausenbrot

Während wir uns für eine Weile sesshaft gemacht haben, laden wir unsere Leser ein, ob sie nicht vielleicht den Weg nach Oberndorf in Tirol finden. Seit einiger Zeit bekomme ich nämlich Karo kaum mehr zu Gesicht, sie ist schwer beschäftigt …

Im Atelier

Woran sie da gerade tüftelt, kann man sich hier schon mal online anschauen, ja und bald auch ganz in echt:

Linsche's — Vernissage Flyer

Reisen ohne (gedruckten) Reisefuehrer

In Neuseeland sind wir ja noch mit einem richtig schweren Waelzer getrampt. Ganze 672 Gramm bringt der Lonely Planet Neuseeland auf die Waage. Eine ganze Menge Holz, wenn eh schon jedes Gramm zaehlt. Wobei wir ihn bei laengeren im voraus geplanten Touren eh nicht mitgeschleppt haben.

Mit der Zeit wurde der LP aber dann mehr laestig als praktisch. Wir haben ihn hauptsaechlich zum Finden von Unterkuenften benutzt, aber diese Infos bekommt man meistens auch gut vor Ort. Die allgemeinen Informationen sind zwar nett zu lesen, aber man schleppt einfach so viel Papier mit. Und auch wenn alles vollgepackt ist mit scheinbar individuellen Tips, vor Ort hat man dann das Gefuehl, dass sowieso jeder nur dasselbe macht. Auf der neuseelaendischen Suedinsel sind wir dann eigentlich so gut wie ohne Reisefuehrer ausgekommen. Man erfaehrt einfach ziemlich viel von Bekanntschaften, die man im Lauf der Zeit macht. Und man hat auch nicht so das Gefuehl, sich dauernd auf den touristischen Hauptadern zu bewegen.

In Vorbereitung auf Asien haben wir dann fast vollstaendig auf digital umgestellt. In Christchurch wurden wir fuendig und haben uns ein Netbook HP Mini angeschafft, das wir bisher wirklich weiterempfehlen koennen (bis auf die eingebaute Kamera, aber das ist eine laengere Geschichte).

Als besonders brauchbar hat sich die Seite WikiTravel herausgestellt. Die Seite funktioniert aehnlich wie Wikipedia, d.h. jeder kann sie editieren und weitere Reisetips eintragen, beziehungsweise bestehendes ausbessern und aktualisieren. Hier haben wir speziell fuer Asien viele wertvolle Hinweise bekommen.

Etwas enttaeuscht waren wir bisher leider von couchsurfing. Die Idee und das Projekt dahinter sind grossartig, aber trotz umfangreicher Recherche und dem Anschreiben vieler Leute, hat es sich bisher kein einziges Mal ergeben, dass wir wo “couchsurfen” durften.

Praktisch einziger papierner Lesestoff war dann The Rough Guide to First-Time Asia, wirklich ein brauchbares Buch fuer Asieneinsteiger. Es deckt fuer alle Laender Reiseinformationen ab und hat viele allgemeine gute Tips. Es ist aber bewusst kein Reisefuehrer, den man waehrend der Reise noch braucht, sondern als Vorbereitung gedacht.

OpenStreetMap (OSM)

Nebenbei betaetigen wir uns auf unserer Reise als Kartographen. Eines unserer Abschiedsgeschenke war ein GPS-Tracker, mit dem man die Wege, die man zuruecklegt, genau aufzeichnen kann.

Es gibt ein recht ambitioniertes Projekt namens OpenStreetMap, das sich zum Ziel gesetzt hat, aehnlich wie es Wikipedia fuer “freies” Wissen ist, eine “freie” Weltkarte zu erstellen. Kartographische Daten sind bis jetzt hauptsaechlich nur sehr teuer erwerbbar. Wenn man z.B. fuer unseren GPS-Tracker eine Karte von Neuseeland haben will (weil von Haus aus nur Westeuropa dabei ist), kostet das beim Hersteller ein paar hundert Euro. Die Version von OpenStreetMap hingegen konnten wir kostenlos herunterladen und installieren.

Wie ist es moeglich, dass das nichts kostet und noch dazu legal ist? Die Zauberwoerter dazu heissen Crowdsourcing und Creative Commons: Die Daten der OpenStreetMap kann jeder anschauen und auch weiterverwenden. Zusaetzlich kann sie aber auch jeder bearbeiten und erweitern! Durch viele einzelne – wenn auch noch so kleine – Beitraege waechst die Karte weiter. Und jeder, der etwas beitraegt, erklaert sich dazu bereit, dass sein Beitrag weiterverarbeitet und -verbreitet werden darf.

Viele Staedte sind in der OpenStreetMap bereits sehr genau kartographiert, so auch Auckland, wie das Beispiel unten zeigt. Auf dem Land schaut das schon wieder anders aus. Wir werden auf unserer Reise ins neuseelaendische Hinterland sicher den einen oder anderen Weg zur OpenStreetMap beitragen.


View Larger Map

Auf unserer Seite gibt es auch ein paar Outdoor-Elektronik-Empfehlungen, vielleicht ist da fuer den einen oder anderen etwas dabei.