Whanganui River Journey (Videos)

Anfang Februar waren wir ja auf der Nordinsel im King Country fuenf Tage mit dem Kanu am Whanganui River. Wir sind endlich dazugekommen, auch zwei tolle Videos fuer euch hochzuladen. Wir wuenschen viel Spass und Entspannung beim Anschauen.

Ausserdem haben wir unserem Blog eine neue Seite hinzugefuegt, auf der wir in Zukunft ein paar Sachen empfehlen werden, die uns so auf unserer Reise begleiten: Hier geht’s zu den Empfehlungen.




Posted from Whanganui National Park, Manawatu-Wanganui, New Zealand.

Whanganui River Journey

IMG_4836

Whanganui River Journey

Unser naechstes Ziel ist der geschichtstraechtige Whanganui River. Der zweitgroesste Fluss Neuseelands entspringt im Tongariro National Park und schlaengelt sich ueber mehr als 300km an die Ostkueste ins Meer. Wir bezwingen davon in fuenf Tagen 150km mit dem Kanu von Taumarunui bis Pipiriki. Der Fluss bietet fuer “fortgeschrittene Anfaenger” wie uns anspruchsvolle Stromschnellen, aber auch viel Paddelarbeit in den ruhigeren bis sehr sehr ruhigen Abschnitten. Unsere Oberarme werden es uns danken :-) .

Bridge to Nowhere

Die Brigde to Nowhere ist ein Relikt aus den 1930er Jahren. Die Bruecke wurde damals gebaut, um fuer die Siedler in dem unwegsamen Gelaende den Zugang zum Fluss zu erleichtern. Trotzdem verliessen nicht mehr als zehn Jahre spaeter die letzten Farmer das Tal. Bis auf die Bruecke hat sich der Dschungel bis heute alle Ueberreste der Haeuser und Farmlaender zurueckerobert. Vom Fluss fuehrt ein ca. 40minuetiger Weg zur Bruecke. Wir ratschen dort mit einem Maori, der gerade fuer seine erst anmarschierenden Gaeste am Brueckengelaender eine Staerkung herrichtet. Wir freuen uns natuerlich sehr, als wir ueberraschenderweise eingeladen werden und mit den anderen Kaffee und Kuchen geniessen duerfen.

Tamahaka Skulptur in Tieke Marae

Am vorletzten Tag der Kanureise erreichen wir Tieke Marae, das die Maoris seit 1993 besetzt halten. Es gibt hier jahrelange Dispute um die Landrechte, weil die Maoris u.a. in den 1. Weltkrieg geschickt wurden und bei ihrer Rueckkehr andere auf ihrem Land wohnten. An diesem Tag sind wir die ersten im Marae und werden herzlich begruesst. Bevor man das Marae betreten darf, erfolgt die Begruessungszeremonie durch die Bewohner. Das typische Beruehren von Stirn und Nase zur Begruessung steht fuer gemeinsame Gedanken (Stirn) und Atem (Nase).

Die ersten vier Tage haben wir praktisch allein auf dem Fluss verbracht. Wir staunen also nicht schlecht, als letztendlich an diesem Tag mehr als fuenfzig Leute eine richtige Zeltstadt bilden. Wir duerfen aber auf Einladung der Maoris die Nacht in einem ruhigeren Teil des Marae verbringen!

Die aussergewoehnliche Skulptur wurde aus einem Baumstamm geschnitzt, der urspruenglich den Durchmesser der vier rundherumstehenden Saeulen hatte. Zehn Jahre wurde an der Skulptur gearbeitet. Eine wirklich beeindruckende Arbeit.

Weitere Fotos auf Flickr.

Posted from Kirikau, Manawatu-Wanganui, New Zealand.