Coromandel

Auf dem Weg nach Coromandel

Mit der Faehre geht es weiter nach Coromandel. Wir werden oft gewarnt, dass dort zu dieser Zeit alles ueberlaufen ist. Aber letztendlich kommt uns doch alles ziemlich verschlafen vor. Die erfolgreichen Goldgraeber- und Baumfaellertage sind eindeutig vorbei. Gut fuer uns, so ist weniger Trubel. Nur nebenbei, Coromandel gehoert zu den regenreichsten Gegenden Neuseelands.

Way into nowhere!

Die Hauptattraktion hier ist die Driving Creek Railway, eine Eigenbauschmalspureisenbahn die auf ihrer Strecke durch den Dschungel hundert Hoehenmeter erklimmt. Ein wahnsinniger Kiwi (eigentlich ist er Toepfer) hat in den fruehen Siebziger Jahren damit angefangen, diese Eisenbahn zu bauen und hat ueber 30 Jahre daran herumgewerkelt, bis sie nun zu einer Aussichtsplattform fuehrt. Nebenbei forstet er den niedergeholzten Dschungel auf und engagiert sich mit Umweltprojekten.

Essen machen.

Von Coromandel machen wir uns auf den Weg Richtung Sueden, erstmal zu Fuss. Nach 12 huegeligen Kilometern haben wir mit dem schweren Gepaeck genug und hitchhiken. Ein netter Kiwi nimmt uns sogar bis Thames mit, weiter als erhofft fuer diesen Tag! So koennen wir Tags darauf schon ins Kauaeranga Valley zu ein paar Wanderungen aufbrechen. Die Fotos zeigen eigentlich immer die Sonnenseiten :) , das Wetter ist wirklich wechselhaft und es schuettet regelmaessig. Aber unser Zelt bewaehrt sich wirklich, und wir uns auch :) .

Moos Creek (ca. 700m)

Der Weg nach Moss Creek fuehrt steil durch den Dschungel auf ein ca. 700m hoch gelegenes sumpfiges Plateau. Bei Regen kann es hier ganz schoen ungemuetlich und mitunter gefaehrlich werden. Trotz einigen trockenen Tagen ist der Weg immer noch sehr sumpfig. Beim Runtergehen ueberholen uns im Laufschritt zwei Kiwis die gerade eine mit 10h angeschriebene Tour in der Haelfte der Zeit hinter sich hatten, verrueckt…

Pinnacles (759m)

Die Pinnacles sind der mit 759m bisher hoechste Punkt den wir erreichen, ca. so hoch gelegen wie Jochberg. Aber wir gingen ja von weiter unten weg.

Und, wie immer, weitere Fotos auf Flickr!

Posted from Coromandel, Waikato, New Zealand.

Waiheke Island

Am 3ten Jaenner brechen wir in Auckland auf. Mit der Faehre erreichen wir die Insel Waiheke. Vom Hafen ist es eine Stunde zu Fuss zur Hekeroa Lodge. Da wir unseren Sherpa nicht mithaben und alles selber tragen muessen, stellen wir gleich fest, dass unsere Rucksaecke viel zu schwer fuer laengere Touren sind. Wir wissen nicht, wie das weitergehen soll. Aber wir bauen erstmal unser neues Zuhause auf.

Unser neues Zuhause

Waiheke Sunset

Einen Tag lang hadern wir, wie wir weitermachen. Fast waeren wir zurueck nach Auckland und haetten uns ein Auto gekauft. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen, reduzieren moegliche und unmoegliche Kilos aus unseren Rucksaecken und brechen Richtung Orapiu auf, wo wir in zwei Tagen die reservierte Faehre nach Coromandel erreichen sollten.

Auf dem Weg nach Orapiu

Schwer ist das Gepaeck immer noch, aber so kommen wir mehrere Stunden pro Tag weiter! Schliesslich erreichen wir ueberraschenderweise das Anwesen zweier franzoesischer Aussteiger, die zwoelf Jahre mit Kind und Kegel um die Welt gesegelt sind und sich vor zwei Jahren hier niedergelassen haben. Wir sind die ersten Gaeste auf ihrem neu eroeffneten Campingplatz und werden am Abend zum Essen mit Pastis und franzoesischem Wein eingeladen. Die Zeit hier geniessen wir sehr und besteigen am naechsten Tag noch den hoechsten Punkt Waihekes, ganze 231 Hoehenmeter!

Mt Maungauni, 231m

Weitere Fotos…

Posted from Auckland, Auckland, New Zealand.